Sandra Khalatbari, MdA: Ziel ist derzeit schlicht unrealistisch
Die CDU-Politikerin Sandra Khalatbari aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
gehört dem Berliner Abgeordnetenhauses an. Ebenso ist sie Mitglied des Präsidiums und des Hauptausschusses. Sandra Khalatbari ist zudem Vorsitzende des Ausschusses für Bildung Jugend und Familie, Bildungspolitische Sprecherin der CDU,
Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Pflege. Angesichts des am 6. Juni beginnenden dreitägigen Lehrer-Warnstreiks sprachen wir mit Sandra Khalatbari.
STIMME-DER-HAUPTSTADT: Wie schätzen Sie diesen Lehrer-Warnstreik ein?
Sandra Khalatbari: „Die Gewerkschaft GEW ruft heute zum dreitägigen Lehrer-Warnstreik auf. Ich unterstütze die Forderung von kleineren Klassen“.
STIMME-DER-HAUPTSTADT: Geht Ihrer Meinung nach die GEW den richtigen Weg?
Sandra Khalatbari: „Das Ziel ist derzeit schlicht unrealistisch, der Streik unverantwortlich. Der Streik ist das falsche Signal für unsere Schülerinnen und Schüler, gerade in der Prüfungsphase. Sie leiden unter diesem Streik und sind emotionalem Stress ausgesetzt.“
STIMME-DER-HAUPTSTADT: Vielen Dank für das Gespräch.
Text: Volker Neef
Foto: Frank Pfuhl