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„Kazakhstan Investment Day 2025“ fand in Frankfurt a. M. statt

Seine Exzellenz, der Erste Vizepremierminister Kasachstans, Herr Roman Skylar (Foto: RBB)

Die Einladung erfolgte durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) gemeinsam mit der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin, Kazakh Invest und AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH, nämlich die Einladung zum Kazakhstan Investment Day 2025 am 2. April in den Räumlichkeiten der AKA im Frankfurter Finanzviertel. Und die Einladung fand eine sehr große Resonanz.

Bereits frühzeitig musste der OA auf seiner Homepage mitteilen: „Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Veranstaltung ausgebucht ist.“ Und ein Blick auf das Rednertableau machte dies verständlich, waren doch von kasachischer Seite aus u.a. der Erste Vize-Premierminister, der stellvertretende Außenminister und der Botschafter angekündigt. 

Hessischer Minister Manfred Pentz (Foto: RBB)

Den Auftakt der Reden machte für den Gastgeber AKA-CEO Marck Wengrzik, der den Zweck der Veranstaltung erläuterte: Die Entwicklung von Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten vor dem Hintergrund des vielversprechenden Wachstumspotenzials Kasachstans. Seine Exzellenz Herr Botschafter Nurlan Onzhanov verwies auf die enge bilaterale Kooperation, die in Besuchen des Deutschen Bundespräsidenten und auch des Bundeskanzlers in Kasachstan ihren Ausdruck gefunden hätten. Kasachstan gehe von einem Wachstum von 5 Prozent aus, was es zu einem sehr attraktiven Investitionsstandort mache. Durch internationale Organisationen werde das Land sehr hoch eingeschätzt, und Deutschland habe man fossile Brennstoffe, grünen Wasserstoff und im Bedarfsfall auch Uran zu bieten. Sein Tenor: „Seien Sie mutig, machen Sie Business mit Kasachstan.“ Seitens des Veranstalters OA wies dessen Geschäftsführer Michael Harms u.a. auf eine im Mai geplante Delegationsreise nach Kasachstan hin. 

OA-Geschäftsführer Michael Harms (Foto: RBB)

Für die Hessische Landesregierung sprach Minister Manfred Pentz (CDU), u.a. für den Bereich „Internationales“ zuständig. Er bezeichnete Kasachstan als den herausragenden Player in Zentralasien, zu dem seitens Hessens seit 1992 exzellente Beziehungen bestünden. Diese Zusammenarbeit sei ein positives Beispiel in einer Zeit, in der andernorts mit Abschottung, Zöllen und Steuern agiert werde. Und er lobte die menschliche Ebene: die kasachischen Mitbürger in Hessen seien fleißig und korrekt, und die in Kasachstan lebenden Deutschen fühlten sich dort sehr wohl. Er selbst plane in näherer Zeit eine Delegationsreise nach Kasachstan. 

l-r.: MDgt. a. D. Dr. Michael Borchmann, S.E. Vize-Prmierminister Herr Roman Skylar, S.E. Botschafter Herr Nurlan Onzhanov (Foto: RBB)

In der Hauptrede dankte der Erste Vize-Premierminister S.E. Roman Sklyar Deutschland für den sehr guten Dialog, die gute Zusammenarbeit und die hochrangigen Besuche in seinem Land. Viele wichtige Dokumente seien unterzeichnet worden, u.a. zu seltenen Erden. Kasachstan sei als Investitionsziel ein stabiles Land und verfüge über eine attraktive Logistik. Hervorzuheben sei namentlich der mittlere Korridor. Hier sei man an einer weiteren Steigerung der Wertigkeit durch Investitionen interessiert, etwa im Hinblick auf die Erweiterung von Häfen am Kaspischen Meer. Den in Kasachstan angesiedelten deutschen Firmen wie etwa Siemens und Knauf sei man nicht zuletzt für ihr Engagement bei der qualifizierten Ausbildung einheimischer Fachkräfte sehr dankbar. 

Auch der stellvertretende Außenminister Kasachstans, Alibek Kuantyrov, lobte die Attraktivität Kasachstans als Investitionsstandort auf und erläuterte den hohen Stellenwert der Partnerschaft mit Deutschland. Er zeigte eine ganze Palette von Kooperationsmöglichkeiten auf und verwies auf die bisherige Erfolgsbilanz. Als Beispiel nannte er das Landmaschinen-Unternehmen Claas. 

Die Veranstaltung wurde durch zwei mit wirklichen Experten besetzten „Round-Tables“ abgeschlossen, einen allgemein über Möglichkeiten und Investitionsbedingungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten in Kasachstan, ein weiterer über Rohstoffe (u.a. seltene Erden) und Logistik in Kasachstan. Die zahlreichen Fragen aus den Reihen der Besucher dokumentierten, auf welches inhaltliche Interesse Kasachstan stieß. 

Text/Foto: RBB