(Foto: Volker Neef)
Am Abend des 7. Februars kam es erneut in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain zu Angriffen auf Polizeibeamte. Die Hausbesetzer nahmen sogar Pyrotechnik zur Hand, um Beamte zu attackieren.
Knapp 20 Vermummte zündeten Pyrotechnik an und besprühten Wände. Die Polizei setze auch einen Hubschrauber ein. Es gab keine Verletzten, zu Verhaftungen kam es nicht. Der Berliner GdP-Sprecher Benjamin Jendro erklärte zu diesen Straftaten: „Es gehört seit Jahren zur festen Strategie in diesem Kiez, dass man Polizei- und Feuerwehreinsätze bewusst dazu nutzt, Einsatzkräfte gezielt zu attackieren. Nicht selten werden diese Einsätze durch Missbrauch von 110 oder 112 auch noch selbst ausgelöst, um unsere Kolleginnen und Kollegen in einen Hinterhalt zu locken. Wer Menschen mit Pyrotechnik oder anderen Wurfgeschossen attackiert, äußert keine politische Meinung und kämpft nicht gegen soziale Ungerechtigkeit, er greift unsere Demokratie an und gefährdet Menschenleben. Wir hoffen, dass diese perfiden Angriffe keine bleibenden Spuren hinterlassen.“
In unserer Redaktion stellen sich unweigerlich die Fragen: „Gibt es in Berlin rechtsfreie Kieze? Gehört die Rigaer Straße dazu?“
Text/Foto: Volker Neef